Dialog zur Nacht
Mutter: “Wovon möchtest Du heute Nacht träumen?”
Kind: “Luka.” (bester Kumpel - Anm. d. Red.)
Mutter: “Und wovon noch?”
Kind: “Fußball.”
Mutter: “Wovon möchtest Du heute Nacht träumen?”
Kind: “Luka.” (bester Kumpel - Anm. d. Red.)
Mutter: “Und wovon noch?”
Kind: “Fußball.”

…wenn der erste Golf I mit H-Kennzeichen im Kiez auftaucht…
Pünktlich zum 1 1/2-jährigen Erdenjubiläum gibt sich das Kind erstmals in optischer und politischer Farbenlehre versiert: “Papa grün”. Bravo. 2 von 2 Punkten. Man ist bekannt unter seinem Nachwuchs. Abends bei Tisch die nächste Premiere, der mutmaßlich erste aus drei Worten gebildete Satz lautet klar beobachtend “Papa tink Bier!!!”…
Ich bin so stolz. Prost!
…wieder haben sich Millionen Mitbürger sehenden Auges übern Tisch ziehen lassen. Natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das Gejammer wieder losgeht. Schlimm wirds werden und wohl enden.
Danke SPD.
“Ein Ersthelfer bitte zum Småland!!!”
Heute: Evesen
Evesen ist neben Achum, Berenbusch, Bergdorf, Cammer, Meinsen, Müsingen, Nordholz, Petzen, Röcke, Rusbend, Scheie und Warber ein Ortsteil der ausnehmend hübschen, rund 21.000 Einwohner zählenden Stadt Bückeburg im niedersächsischen Landkreis Schaumburg.
Zwei bemerkenswerte Dinge sichern Evesen einen verdienten Platz im goldenen Buch der Geschichte: da wäre zum einen die durch einen im letzten Punktspiel der Saison jederzeit ungefährdeten 6:0-Erfolg beim TSV Hespe souverän erarbeitete Kreismeisterschaft der Alt-Herren des Vereins für Rasenspiele Evesen e.V.; zum anderen erstaunte dies kleine Örtchen den wohl einzigen interessierten Passagier (also mich) des gestrigen British Airways-Fuges 984 von Heathrow nach Tegel dadurch, dass es auf dieser sympathischen Bildschirmgrafik in authentischer C-64-Optik, auf der ein kleines Flugzeugpiktogramm über einer Karte im gefühlten Maßstab 1:1000000000 den jeweils genauen Standort des A 319 anzeigte, mitten im zugegeben überaus kleinräumigen Viereck Enschede-Dortmund-Bremen-Hannover thronte und mich augenzwinkernd angrinste, wie es eben nur ein sechsbuchstabiges Wort mit drei “e” vermag. Hätte ich mal fotografieren sollen… glaubt mir jetzt bestimmt wieder keiner. Dennoch: Evesen - ein großer Ort.
Es ist vollbracht.
Aus “mamamamamamamam” sowie “dadadadapapapapapap” sind rosaseits ja schon vor einiger Zeit schleichend mehr oder weniger direkte Anreden fürs Erzeugerpärchen herausgearbeitet worden. Gestern aber der Durchbruch: die erste Dinglichkeit an sich wurde eindeutig und zweifelsfrei identifiziert:

“Ball”… war irgendwie klar jewesn.
Geburtstage sind kleine Bullaugen in die Vergangenheit: so wird denn die Postkarte des Tages mit 07.06.1973 datiert, weil man das auf dem Amt ja auch immer so macht. Zur ordnungsgemäßen Kreisschließung muss der Zukunft des Autors natürlich ebenfalls Genüge getan werden, genauer gesagt deren finalem Moment: vorm Aquarium-Besuch einen Big Mäc zum Mittag, später im Kant-Café ein Toast Hawaii (mit gefühlten 350g Käse obendrauf) zur besten Kaffeezeit, fachgerecht mit 500ml Coca Cola in den Verdauungstrakt gespült. Möglichst wenig Bewegung. Es lebe das Leben.

Sie weiß schon ganz genau, wie’s geht…
Au weia…
Gestern mittag im FaNN. Ich nuckle nichtsahnend am Käsebrötchen, als auf der gegenüberliegenden Tischseite plötzlich eine Kleine namens Lily (oder Lili) mit nacktem Fingerchen auf mich zeigt und sagt: “Opa”.
[...]
Das wars dann also; ich gehe endgültig auf den Erdboden zu, denn: Kindermund = Wahrheit. Hm. Vielleicht könnte ich das drohende Unheil noch ein wenig hinauszögern, in dem ich meinen alten Freund Gillette mal wieder ans Gesicht ließe. Ach, es ist schon eine Last mit den kleinen Kröten…